Mohamad Adaljamal, Pflegefachassistent

Dr. Herbert Bachler, Arzt für  Allgemeinmedizin, Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Analytischer Gruppenpsychotherapeut, Supervisor & Organisationsberater, Univ. Lektor Med. Uni Innsbruck, Lehrauftrag an der PHI, Präsident der TGAM, 2. Vizepräsident der ÖGPAM

Dr. Christoph Dachs, Arzt für Allgemeinmedizin, Präsident der ÖGAM 

Dr. Barbara Emhofer - Licka, Fachärztin für  Kinder- und Jugendheilkunde, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Dr. Doris Engertsberger, Fachärztin für Innere Medizin

Dr. Barbara Hasiba, Ärztin für Allgemeinmedizin, ÖÄK-Diplom für psychosomatische und psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeutin (systemische Familientherapie), Lehrtherapeutin (ÖÄK), Lehrsupervisorin (ÖAS), Balintgruppenleiterin, Präsidentin der ÖGPAM

Dr. Otto Hofer-Moser, MSc, seit 1986 als Arzt für Allgemeinmedizin mit Kassenpraxis, seit 1991 zusätzlich als Psychotherapeut (Integrative Therapie) in freier Praxis tätig, Lehrtherapeut der ÖAK, Lehrtherapeut der Integrativen Therapie, Ba-lint-Gruppenleiter, Supervisor im ÖBVP.
Schwerpunkte: Leibtherapie, Psychosomatik, Trauma-Therapie
Aktuelle Veröffentlichungen:
2017: Angst. Panik. Hausarzt. Evolutions- und neurobiologische Aspekte zum Furcht- und Paniksystem. Konsequenzen für den klinischen Alltag. Balint-Journal, 1. Teil: 06/2017, 47-53, 2. Teil: 09/2017, 79-83.
2018: Leibtherapie. Eine neue Perspektive auf Körper und Seele. Gießen: Psycho-sozial-Verlag.
Kontakt: otto.hofer-moser [at] aon.at

Das Konzept der „somatischen Metapher“
Dieses interessante Konzept geht auf Brian C. Broom zurück, der an der Auckland University of Technology, Department of Psychotherapie in Neuseeland lehrt. Es kann m. E. als eine diskussionswürdige Ergänzung zu bisherigen psychosomati-schen Modellen, wie z. B. der auf Franz G. Alexander zurückgehenden Einteilung psychosomatischer Erkrankungen in Befindlichkeitsstörungen, funktionelle Erkrankungen, körperliche Erkrankungen psychosozialer Genese und somatopsychische Erkrankungen, angesehen werden. Innerhalb seines umfassenderen Konzeptes der „bedeutungs-vollen Krankheiten“ stellt die „somatische Metapher“ die Extremvariante einer somatischen Manifestation einer lebensgeschichtlich hoch relevanten Symbolik dar, die nach Broom dann gegeben ist, „wenn das beteiligte Organ-system und/oder der pathologische Prozess und/oder die klinische Phänomenologie besonders gut mit den subjektiven Bedeutungen oder mit der ´Geschichte´ des Patienten übereinzustimmen scheinen, was sich wiederum anhand der Sprache, Lebensgeschichte und den Verhaltensweisen des Patenten feststellen lässt“ (Broom, zit. nach Hofer-Moser, 2018, S. 202).
Wenn wir in unserer ärztlichen Tätigkeit an dem Punkt angelangt sind, „somatisch abgeklärt. Wie geht´s weiter?“ und zunächst nicht weiterwissen, dann kann uns vielleicht bei manchen PatientInnen dieses Konzept weiterhelfen. Im Workshop wird es daher anhand von Praxisbeispielen erläutert und zur Diskussion gestellt.

Prof. Dr. Alexander Kiss, Facharzt FMH Allgemeine Innere Medizin, Fähigkeitsausweis Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM). Mitglied der Schweizer Akademie für Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM), Mitglied der Medizinischen Gesellschaft Basel. ehem. Chefarzt der Psychosomatik im Universitätsspital Basel

PD Dr. med. univ. Wolfgang Luxenberger,  Facharzt für  Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, FEBEORL-HNS (hon.), Bundesfachgruppenobmann HNO der Österreichischen Ärztekammer, 2. Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Hals- Nasen- Ohrenheilkunde, Kopf und Halschirurgie
Parkweg 6; 8130 Frohnleiten, Tel.: +43 3126 4411 Fax.: -4

Patient*in XY hat Tinnitus …..
„psychosomatische Aspekte in der HNO Heilkunde“
Im ärztlichen Alltag sollten selbstverständlich alle Arzt Patienten Begegnungen im Sinne eines bio-psycho-sozialen Models stattfinden und nicht zwischen „psychosomatischen" und „echten" Erkrankungen unterschieden werden. Trotzdem wird häufig, gerade auch bei psychosomatischen Kongressen, unter dem Schlagwort Psychosomatik der Fokus auf Fälle gelegt, wo zB keine somatischen Ursachen von Symptome gefunden werden können. Wenn man Psychosomatik so eng definiert, trägt der Begriff zur Verstärkung der Dichotonie von Soma und Psyche bei, die das bio-psycho-soziale Modell ja eigentlich überwinden will. Psychosomatik in der HNO ist also mehr als der Umgang mit unten angeführten Symptomen und Krankheitsbildern!
Nichtsdestotrotz möchte ich anhand von Bespielen auf den Umgang mit solchen „schwierigen HNO Patienten“ eingehen: Tinnitus und Hyperakusis, Schwindel, chronisch verstopfte Nase, pseudoallergische Beschwerden, Mundschleimhaut- und Zungenbrennen, Globusgefühl, funktionelle Aphonie, vocal cord dysfunction, körperdysmorphe Störungen und plastische Chirurgie, etc.

Dr. Bernhard Panhofer, Arzt für Allgemeinmedizin, Arzt für psychotherapeutische Medizin, Lehrtherapeut der ÖAK, Balintgruppenleiter, Lektor der med. Fakultät der JKU Linz

Dr. Manuela Rohrer-Schwarz, Ärztin für Allgemeinmedizin

Ruth Werdigier, Psychotherapeutin, Lehrtherapeutin der ÖÄK

 

Ramona Pohn wohnt in Innsbruck und studiert dort Vergleichende Literaturwissenschaft. Seit 2015 ist sie als Slam Poetin auf den verschiedensten Bühnen aufgetreten und gibt Workshops zu Kreativem Schreiben und Slam-Performance. Sie ist Mitbegründerin der Innsbrucker Lesebühne, des Vereins für performative Literatur und organisiert und moderiert regelmäßig den U20 Poetry Slam in Tirol.  

 

 

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